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Bauherr
Hubert Haupt Immobilien, München
Architekten
Brückner Architekten
Projektdaten
ca. 7 .000 m² Ges chossfläche
Grundrissabmessungen ca. 55,0 m x 60,0 m
Fugenlose Konstruktion
Fotos
Johannes Seyerlein


Im Münchner Süden steht die derzeit modernste Brennstoffzellenfabrik der Welt. In weniger als 12 Monaten Bauzeit wurde nach den Entwürfen von Brückner Architekten ein hochinnovatives Gebäude mit einer Geschossfläche von ca. 7.000 m² und Gesamtkosten von 12,5 Millionen Euro realisiert. Ein zweigeschossiger, weißer Kubus der auf einem transparenten Sockel ruht, zeichnet den Entwurf aus. Im Erdgeschoss befindet sich neben dem Empfangsbereich auch das Herzstück des Gebäudes: Die Produktionsstätte der Brennstoffzellen. In den darüber liegenden Geschossen sind die Labors für Forschung und Entwicklung sowie die Büroräume untergebracht.

Die Konstruktion ist ebenfalls Hightec. Moderne Stahlbetonflachdecken mit einem Stützenraster von maximal 8,25 m x 7,5 m ermöglichen die problemlose und flexible Montage von Versorgungsleitungen. Egal ob es sich dabei um Lüftungskanäle, Stickstoffleitungen oder eine Sprinkleranlage handelt. Der östliche Gebäudeteil kragt im 1. Obergeschoss über die gesamte Gebäudebreite aus und ermöglicht so eine stützenfreie Zufahrt für die Anlieferung. Möglich wird dies durch denEinsatz von mehr als 70 Spanngliedern, die in der Flachdecke verbaut wurden.

Das Gebäude zeichnet sich aber auch durch ein hochinnovatives Energiekonzept aus: Die Räume werden im Sommer mit Grundwasser über die aktivierten Betondecken gekühlt. Der Strom der im Testlauf befindlichen Brennstoffzellen wird, genauso wie die Energie der Photovoltaik, auf dem Dach in das öffentliche Netz eingespeist. Die Wärmeversorgung erfolgt nachhaltig durch die Bioenergie Taufkirchen.


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